Anlagen Revue 9 by Mit Fazbteiil Soft Cover 1985 Equipment Review HO

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Anlagen Revue 9 by Mit Fazbteiil Soft Cover 1985 Equipment Review HO
 
Anlagen Revue by Mit Fazbteiil Soft Cover 1985 82 Pages
Es begann ganz zufallig. Ein Freund machte mich auf eine Modellbahnanlage aufmerksam, die - der Offentlichkeit zuganglich - irgendwo zwischen Kempten und Isny im Allgstehen sollte. Durch fruhere Fehlinformationen und manche Ubertreibungen in ahnlichen Fallen skeptisch geworden, maB ich der Empfehlung wenig Bedeulung bei. Der Bericht einer ortlichen Zeitung mit der aufreil3erischen Uberschrift der Superlative" versteher noch das MiBtrauen. Der Text heB den Verdacht von erheblichen Ubertreibungen aufkommen. Wer glaubt schon auf Anhieb Zahlen wie Laubb, 25 000 Nadelb, 1100 Modellbauten, 6000 Figuren, 575 Fahrzeuge auf 1250 m Gleisen und 2260 kleine Lampchen"? Ein paar Fotos allerdings machten mich stutzig - sollte hier doch et-was Besonderes sein?
Also: Hinfahren und bei einem Lokaltermin feststellen, was uberhaupt " ist!
Die Anlage befindet sich in Wengen (nicht Wangen! ) im Allgan der B 12*). Deutliche Hinweise lassen den Besucher schnell den Weg zu einer ehemaligen Fertigungshalle finden, wo ein gerParkplatz wartet. An der Kasse vorbei gelangt man in den Ausstellungsraum und ist total verblafft. Ob erfahrener Modelleisenbahner, ob refiner Laie - hier werden alle Erwartungen abertroffen. Erst einmal versucht man, die Anlage als Ganzes zu erfassen; das gelingt aber nur schwer, denn 60 Meter Lange bei durchschnittlich 5 m Breite lassen sich schon rein flachenmal3ig kaum uberschauen, zumal bei Anlagen der doch relativ " BaugrHO. Der Besucher, zunachst etwas verwirrt, wendet sich also einzelnen Motiven zu, den unzahligen Details und natarlich auch den dahineilenden Zugen. Schnell erfaBt man dann die Absicht der Gestalter, einen landschaftlichen Querschnitt Deutsch lands vom Norden bis zu den Alpen zu schaffen; und zwangslbeginnt der Rundgang an Nordseestrand und Hafenanlagen. Was auf dem Weg zum Gebirge alles an Eisenbahnbetrieb, an landschaftlichen Formationen und typischen Ortschaften zu sehen ist, kann man an den folgenden Bildern welt besser erkennen, als dies mit Worten zu beschreiben ist.
Zunjedoch das Entstehen der Anlage: Der Besitzer eines Landgasthofes in Wengen, Herr Erhard Rockrohr, hatte vor einigen Jahren die Absicht, mit einer Publikumsattraktion den malerischen Allgetwas zu beleben. Far Eisenbahnfans mag es ein Glacksfall gewesen sein, daB seine Wahl gerade auf ein " fiel. Die mit ca. 60X 12 m reichlich bemessene, leerstehende Fabrikhalle bot sich dafiir an; sie ist in gutem Zustand, beheizbar und direkt hinter dem Gasthof gelegen. Doch wer sollte das Ganze planen und bauen? Herr Rockrohr ist schlieBlich Gastronom und nicht Modellbauer. Uber ein Inserat fand er schlieBlich zwei Leute, die aber vollig artfremde Berufe hatten. Herr Rondorf arbeitete viele Jahre im fernen Ausland als Verkehrspilot; seine Frau war Operns. Das erscheint mir erwahnenswert, well sich wieder einmal erweist, daB bei der Modellbahnerei nicht so sehr der Beruf, als vielmehr Interesse, Talent und ein gewisses Gespar far die zu schaffende Miniaturwelt zum Erfolg fiihren.
Die Rondorfs machten sich also vor gut vier Jahren an die Arbeit. Die technische Seite, also Grundaufbau, Gleisverlegung, Verdrahtung usw. ubernahm Herr Rondorf. Seine Frau entwickelte sich, ohne nennenswerte Vorkenntnisse gehabt zu haben, zur Landschafts- und Gebaudespezialistin. Was Frau Rondorf an Ideen aufbrachte, wie sie mit den Landschaftselementen umzugehen lernte, das mogen die Bilder verdeutlichen. Ihr Tip: Immer wieder Orientierung in der Natur, am groBen Vorbild! Und dali Herr Rondorf, der sich bescheidenerweise nicht einmal als Modellbahner, sondern nur als eifrigen Bastler bezeichnet, die zwar nicht sehr komplizierte, aber ausgedehnte Technik beherrscht, ist keine Frage. Schade nur, daB keine Fotos von einzelnen Bauphasen existieren; Modellbahner interessieren sich ja besonders dafur. Jedenfalls ist die Anlage in einer Mischung von Platten- und Rahmenbauweise erstellt worden und dabei derart stabil, daB man auch darauf stehen kann. Zwischen Anlage und Hintergrund befindet sich ein schmaler Arbeitsgang, der von der Betrachterseite nicht einsehbar ist.
Ehe wir unseren Rundgang an hand der Bilder beginnen, noch einige Daten: 270 m2 Flache sind bebaut; der Besucher kann - optisch geschickt arrangiert - nur an einer Seite auf einem etwa 70 Meter langen Weg entlang gehen. Sehr hist der von dem Kunstmaler Georg Bader gemalte Hintergrund, der sich nahtlos an die dreidimensionale Landschaft anfugt. Nur schade, dali einige Pfeiler und querlaufende Mauerspalten den guten Eindruck etwas storen; hier hatte es sich gelohnt, die gauze Rzu ebnen. Die Gebbestehen vorwiegend aus handelsBaus, die aber haufig ergund abgewandelt wurden.
Immer wieder entdeckt man nette Details; und darin liegt auch ein gewisser Anreiz fdie Zuschauer, die oft liingere Zeit auf dem geraumigen Gang verweilen.
Ich schrieb eingangs, dali es ursprunglich Absicht des Initiators war, ein refines Landschaftsdiorama zu schaffen; genau daraus resultiert meines Erachtens die gute Wirkung von MINI-LAND als Modellbahn-Anlage. Denn tatsachlich kam man erst beim Bau mehr und mehr zu der Absicht, eine Modelleisenbahn funktionell mit einzubeziehen. So kam die gelungene Relation zwischen Landschaft und Eisenbahn zustande. Modellbahner mogen mich recht verstehen: Nicht die gegebene groBe Baufliiche 1st maBgebend fdie Wirkung, sondern das harmonische Einhalten des VerhLandschaft/ Eisenbahn.
Modellbahner wird welter interessieren, daB eine Lok an einem normalen Betriebstag ca. 8000 Meter Fahrstrecke zurucklegt; und daB die Gleisdehnung bei Temperaturschwankungen insgesamt bis zu 12 Zentimeter ausmachen wurde, wenn die Gesamtgleisliinge von 1250 m (!) aus einem einzigen Gleisstrang bestehen wiirde. In der Praxis sind diese 1250 m jedoch unterteilt in diverse Strecken und Blockabschnitte, so daB die Dehnung von jeweils eth paar Zentimeter in den Trennlucken " wird. Die Verbindungslaschen sind an diesen Stellen daher nicht verlotet. AuBerdem wurden sicherheitshalber noch die bekannten Ausgleichsgleisstvon Fleischmann eingeschoben.
Am Anfang, als alle diese Tricks noch nicht praktiziert waren, sind tatsachlich echte Gleisverwerfungen vorgekommen, weil die zusammenheingenden Gleisstreinge zu lang waren. Pro Tag fahren die Ziige ca. 8-10 Stunden und eine der Loks, die sich am besten bewahrte, legte bisher insgesamt 1200 km zuriick.
Gefahren wird auf Zweischienengleisen und mit Gleichstrom; die Schaltungen erfolgen ither Schutzgas-Rohr-Kontakte (SRK's). An der Strekke sind Notschalter angebracht, denn eine hundertprozentige Betriebssicherheit gibt es auch und gerade bei einer Ausstellungsanlage nie. Herr Rondorf hat oft lange Wege zuriickzulegen, wenn eine Panne auftritt.
An Wochenenden kommen manchmal auch Modellbahnfreunde aus der Umgebung, um ihre eigenen Zuge im MINILA ND fahren zu sehen. Gegen Finger" soil ein Gelander schutzen, trotzdem ist hier schon alles in Reichweite Befindliche " worden.
Noch einige Anmerkungen zur Streckenfiih-rung, die bewuBt einfach und gehalten ist. Das Bild zeigt den Streckenverlauf stark zusammengedrangt. Bei Bahnhofen wurden die Nebengleise der Ubersichtlichkeit halber nicht gezeichnet; die runden weiBen Punkte markieren Gleiswendel unter dem Gelande. Mit kleinen Lsind die Signalstellungen kontrollierbar; die einzelnen Blockstrecken sind jeweils mit zwei Querstrichen angedeutet.
AbschlieBend sei mir eine Art persResiimee gestattet: Die Ausdehnung der Anlage ermoglicht eine (Modell-)Eisenbahn im besten Sinne", denn hier werden tatsOrte und Bahnhmiteinander verbunden, ohne daB die diversen Ringstrecken optisch als sokhe erkennbar sind. Aber wen wundert dies bei sokhem Platzangebot? Hinzu kommt, daB der Erfolg" quasi vorprogrammiert war, weil im Fall MINILA ND die Landschaft das Primare war und die Eisenbahn - wie im GroBen - erst hinterher eingeplant wurde.

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